Der Name „Vindobona“ stammt aus der keltischen La-Tène-Zeit, in welcher aus dem Wort für Wienfluss „Vedunia“ (bedeutet Wildbach) später der Name der Bundeshauptstadt abgeleitet wurde. Vindobona war ursprünglich eine keltische Siedlung und später römisches Legionslagers im Verwaltungszentrum Carnuntum, der Provinz Pannonia. Die Donau wurde zur natürlichen Grenze des Imperiums und neben dem Militärlager entstand eine Zivilstadt. Die römische Befestigung am Donauufer wurde um 15 v. Chr. in das Königreich Noricum eingegliedert.
Einzigartig am Kastell war die asymetrische Form, die sich im Bereich des 1. Bezirks an einem Nebenarm der Donau mit einer Fläche von zirka 18,5 ha ausdehnte und Standort der 10. Legion war. In der Nähe des Hohen Markts in Wien erinnert die „Marc-Aurelstraße“ an den berühmten Kaiser, der hier während der Markomannenkriege eines seiner Hauptquartiere hatte und am 17. März 180 in Vindobona starb.

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